- Bitte zuerst lesen: Glossar – Zellorganellen -

 

Makrophagen

 

Makrophagen entstehen aus Monozyten (-> gehören zu den Leukozyten = 'weiße Blutkörperchen').

Diese ‚Vorläufer’ zirkulieren zunächst 1 – 2 Tage als ‚Blutmakrophagen’ im Blut, wandern dann ins Gewebe und bilden sich aus zu ‚gewebetypischen Makrophagen’.

- S. u – ANHANG -

 

Reife Makrophagen besitzen reichlich Zytoplasma (= Zellplasma) mit zahlreichen Vesikeln, Lysosomen und verschiedenen Rezeptoren auf der Membranoberfläche, z. B. für:

 

- IgG

- C3b des Komplements

- Fibronektine

- Toll like receptors

- Scavenger Rezeptoren

.

.

IgG

Größte Gruppe der Immunglobuline (ca. 80 %).

Wird gebildet in der späten Phase einer Erstinfektion und v. a. bei einer erneuten Infektion mit demselben Erreger. IgG aktivieren das KOMPLEMENTSYSTEM.

Sie sind - als einzige der Immunglobuline - PLAZENTAGÄNGIG, d. h., sie können in das fetale Blut übertreten.

 

-> Siehe auch: Zum Nachdenken – Blutgruppen und Kohlenhydrate

 

Komplement

(Abk. C)

Ist die Bezeichnung für (mind.) 20 thermolabile Serumproteine (Glykoproteine), die das sog. ‚Komplementsystem’ bilden.

 

Aufgabe:

Inaktivierung eingedrungener Fremdstoffe.

 

Fibronektine

Werden von Fibroblasten erzeugt und abgegeben.

Es sind spezielle Glykoproteine in der ‚extrazellulären Matrix’ (Interzellularsubstanz; Struktur, die den Zwischenraum zwischen Zellen ausfüllt) und auf Zelloberflächen.

 

-> Siehe auch: Glossar – Bindegewebe, Fibrillen

 

Toll like receptors

Zur Aktivierung der angeborenen Immunität - v. a. auf Makrophagen ..., insb. für Lipopolysaccharide (= charakteristische Zellwandbestandteile gramnegativer Bakterien, v. a. Enterobacteriaceae*).

 

Die angeborene Immunität besteht bereits zur Zeit der Geburt durch mütterliche Antikörper, die v. a. über die Plazenta (‚diaplazentar’) übertragen werden.

 

* Erreger von Darm- und Nosokomialinfektionen

(= Krankenhausinfektionen).

 

Scavenger Rezeptoren

Unterschiedliche integrale Membranproteine, insb. auf:

  • Makrophagen
  • Granulozyten (gehören zu den Leukozyten = weiße Blutkörperchen)
  • Dendritischen Zellen (Zellen des Immunsystems, z. B. im Darm und in Lymphknoten, mit dendritenartigen*, langen Zellausläufern)
  • Endothelzellen*

* Dendrit = Zytoplasmafortsatz einer Nervenzelle

 

* Endothel = Innenauskleidung der Gefäße (Blut- und Lymphgefäße; einschichtiges Plattenepithel)

 

Sie binden eine Vielzahl von Substanzen und entfernen diese – v. a. durch Phagozytose* - aus dem Blut, z. B.:

- Bestandteile von Mikroorganismen

- Oxidiertes LDL*

 

* Phagozytose = Aufnahme fester Partikel ins Zellinnere von Phagozyten (‚Fresszellen’) und enzymatischer, oxidativer Abbau in der Zelle.

 

* LDL transportiert Cholesterin – v. a. in veresterter Form – in periphere Zellen; es gehört zu den ‚Negativ-Akute-Phase-Proteinen’, die in einer ‚Akute-Phase-Reaktion’ vorübergehend erniedrigt sind.

 

„LDL ist etwa durch pro-oxidative Metallkationen leicht oxidierbar und bildet dann oxidiertes LDL, wobei einerseits durch den Oxidationsvorgang fettlösliche Vitamine, insbesondere Vitamin E, verbraucht werden und anderseits einige Tryptophan-Einheiten von apoB-100* oxidiert werden. Oxidiertes LDL wird in den Arterienwänden von Makrophagen ungehemmt und konzentrationsunabhängig aufgenommen (phagozytiert) und gespeichert. ...“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Low_Density_Lipoprotein]

 

* ApoB-100 gehört zu den Apolipoproteinen, ist Ligand für zelluläre Aufnahme (Endozytose). [Ligand = Stoff,  der an ein Zielprotein, z. B. einen Rezeptor, binden kann.]

 

-> Siehe auch: Essen & Co. – Fette etc.; Nervensystem; Glossar – Leukozyten; Zum Nachdenken – Lymphatisches System; de.wikipedia.org/wiki/Dendritische_Zelle; Apolipoprotein; Ligand_(Biochemie) etc.

 

 

 

 

 

Wirkung der Makrophagen

  • Sie töten die phagozytierten (‚aufgenommenen’) Mikroorganismen mittels oxidativem Metabolismus und Enzymen der Lysosomen ab.
  • Sie wirken antitumorös.

Außerdem synthetisieren und sezernieren sie:

- Enzyme

- Spezifische Proteine, die an Entzündungs- und Abwehrreaktionen beteiligt sind

- Faktoren, die auf andere Zellen oder Zellsysteme einwirken

- Blutgerinnungsfaktoren

 

Z. B.:

 

Enzyme, die von Makrophagen synthetisiert und sezerniert werden ...

.

.

Kollagenase

Gehört zu den Metalloproteasen (Zn2+ oder Mn2+ - Zink, Mangan).

Spaltet Kollagen in niedermolekulare Peptide.

 

Elastase

 

Gehört zu den Proteasen (Endopeptidasen).

Spaltet u. a. Elastin*.

- Elastase 1 im Pankreassekret*

- Elastase 2 in neutrophilen Granulozyten*

 

* Elastin ist Strukturprotein der ‚extrazellulären Matrix’ des elastischen Bindegewebes mit 17 %igem Gehalt an Glycin, Alanin, Prolin und Valin ...’ [Pschyrembel]

-> Siehe auch: Glossar – Bindegewebe

 

* Elastase1 = Sekret der Bauchspeicheldrüse (Pankreas):

Elastase1 entsteht - zusammen mit Trypsin (für den Eiweißabbau) - aus den inaktiven Vorstufen Proelastase 1 und 2. Elastase1 wird während der Darmpassage nicht gespalten.

 

Trypsin enthält einen katalytisch aktiven Serinrest.

Die inaktive Vorstufe von Trypsin - Trypsinogen - wird in den Dünndarm abgegeben. Enteropeptidase (syn. Enterokinase) und Trypsin-Spuren katalysieren im Dünndarm während der Verdauung die Aktivierung von Trypsinogen zu Trypsin – in Gegenwart von Ca2+ (Calcium).

„Es hydrolysiert Peptide substratspezifisch nach Arginin- und Lysinresten (pH-Optimum 7,5 – 8,5). Außerdem kann es bei der Freisetzung von Kininen mitwirken.“ [Pschyrembel]

 

Zum Nachdenken ...

Arginin ist eine im Säuglingsalter essentielle Aminosäure.

Lysin ist eine essentielle Aminosäure.

 

Kinine sind Gewebehormone, sie setzen Kallikrein aus Kininogenen frei.

Kallikrein:

  • Wirkt im Harn – über Bradykinin (... entsteht im Plasma ...)  - antagonistisch zum Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.

-> Siehe auch: Essen & Co. – Ergänzungen (Osmosensoren und Renin-Angiotensin-Aldosteron-System); Mengen- und Spurenelemente

  • Wirkt im Prostatasekret bei der Verflüssigung des Ejakulats (= Sperma; besteht aus Spermien und Sekreten von Bläschendrüse, Prostata und Nebenhoden).

-> Siehe auch: Glossar – Zellorganellen

 

Und siehe auch: Essen & Co. – Aminosäuren etc.; Glossar – Puffersysteme; de.wikipedia.org/wiki/Trypsin

 

 

* Neutrophile Granulozyten sind die größte Gruppe der Leukozyten

(= weiße Blutkörperchen); ihr Anteil beträgt über 90 %.

Sie reifen im Knochenmark, bleiben für etwa 6 – 8 Stunden im Blut und wandern dann ins Gewebe aus – v. a. in die Schleimhäute.

 

Ihre Aufgabe:

Phagozytose von Bakterien und evtl. auch von abgestorbenen körpereigenen Zellen.

Nach Phagozytose sterben sie ab, und es entsteht Eiter (= Gemisch aus Granulozytenresten und anderen Gewebetrümmern).

[Eiter bildet sich v. a. bei bakteriellen Entzündungen.]

 

-> Siehe auch: Glossar - Leukozyten

 

 

Hyaluronidase

Ist eine ‚lysosomale Glykosidase’, die ... Bindungen der Hyaluronsäure und der Chondroitinsulfate spaltet ...

Sie kommt vor in vielen Geweben.

Sie erhöht die Gefäß- und Bindegewebedurchlässigkeit bei Entzündungen und ermöglicht z. B. das Eindringen von Spermien in die Eizelle.

 

Hyaluronsäure

Ist ein in den Fibroblasten aus Glukose synthetisiertes Glykosaminoglykan aus N-Acetyl-D-glukosamin; es ist ... mit D-Glukuronsäure verknüpft.

  • Wird NICHT  im endoplasmatischen Retikulum oder Golgi-Apparat zusammengesetzt.
  • Insulinmangel und Kortikoide* hemmen die Biosynthese.

* Kortikoide = Steroidhormone; sie werden in der Nebennierenrinde (NNR) aus Cholesterin gebildet: Glukokortikoide (sog. ‚Stresshormone’), Mineralokortikoide, Sexualhormone.

-> Siehe auch: Nebenniere

 

Vorkommen:

Synovialflüssigkeit (sog. ‚Gelenkschmiere’)

Glaskörper des Auges

Nabelschnur

Haut

Knochen

Extrazelluläre Matrix (= Struktur, die den Zwischenraum zwischen Zellen ausfüllt)

 

Chondroitinsulfate

Sind mit Schwefelsäure veresterte Glykosaminoglykane ...

Sie haben – aufgrund ihrer hohen anionischen Ladung – ein hohes Wasserbindungsvermögen.

 

Vorkommen:

Knorpel (bis 40 % Trockenmasse)

Nabelschnur

Haut

Sehnen

Arterienwände

Bindegewebe

 

„Bei Chondroitinsulfat B ist Glukuronsäure durch L-Iduronsäure ersetzt.“

[Pschyrembel]

 

Zur Erinnerung ...

Glukuronsäure entsteht durch Oxidation von Glukose an C-6; aus UDP-Glukose (sog. aktive Glukose) wird UDP-Glukuronsäure (sog. aktive Glukuronsäure) gebildet.

 

Iduronsäure ist 5-Epimer der Glukuronsäure und kommt vor in vielen Glykosaminoglykanen, die bes. im Bindegewebe vorkommen. Zu den Glykosaminoglykanen gehört z. B. auch Heparin (gerinnungshemmender Stoff; Vorkommen in Lunge, Leber, Thymus, Milz und basophilen Mastzellen/Granulozyten).

 

-> Siehe auch: Glossar – Bilirubin (Glukuronsäure), Bindegewebe, Blutgerinnung, Zellorganellen; Zum Nachdenken – Terminale Zucker (Glukuron- und Iduronsäure)

 

Proteasen

Proteasen sind Hydrolasen, die Proteine und Peptide hydrolytisch

(= unter Wasseraufnahme) spalten.

 

Vorkommen:

  • In allen Zellen, bes. in Lysosomen.
  • Als Proenzyme im Magen und in der Bauchspeicheldrüse (z. B. Pepsin, Trypsin).
  • Als Di- und Tripeptidasen in Schleimhautzellen des Dünndarms (z. B. Prolidase, Prolinase).

Aufgabe:

Intrazellulärer Abbau zelleigener oder phagozytierter Proteine und Abbau von Nahrungsprotein i. R. der Verdauung.

 

Sie sind auch an der Blutgerinnung und Gerinnselauflösung (Fibrinolyse) beteiligt.

 

Man teilt sie ein nach ihrem ‚Angriffsort’ in Endo- und Exopeptidasen und weiter nach dem ‚katalytisch relevanten Faktor im aktiven Zentrum’:

 

Endopeptidasen

  • Serinproteasen (z. B. Trypsin, Chymotrypsin, Thrombin, Plasmin)
  • Aspartatproteasen (z. B. Pepsin, Labferment, Kathepsin)
  • Cysteinproteasen (z. B. Kathepsin B, Calpaine*)
  • Metalloproteasen (Zink, Mangan; z. B. Kollagenasen, Angiotensin-converting-Enzym*)

* Calpaine sind Ca2+-abhängig (Calcium).

 

* Angiotensin-converting-Enzym, Cofaktor: Zn2+ (Zink).

 

-> Siehe auch: Essen & Co. – Ergänzungen (Osmosensoren und Renin-Angiotensin-Aldosteron-System); Mengen- und Spurenelemente

 

Exopeptidasen

Spalten einzelne Aminosäuren vom Kettenende ab:

  • Aminopeptidasen
  • Carboxypeptidasen
  • Tri- und Dipeptidasen

-> Siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/Peptidase

 

Lysozym

Spaltet Murein* (durch Hydrolyse – unter Wasserabspaltung ...) und wirkt dadurch bakterizid.

 

* Murein (syn. Peptidoglykan) bildet die innerste Schicht von Bakterien; spezifisch gespalten wird Murein durch Lysozym und durch bakterielle Muroendopeptidasen.

 

Vorkommen von Lysozym beim Menschen:

Tränenflüssigkeit

Nasen-, Bronchial- und Darmsekret

Blutplasma

 

 „Hochkonzentriert in polymorphkernigen Leukozyten, auch in Bakteriophagen, Hühnereiweiß.“ [Pschyrembel]

 

[Polymorphkernige Leukozyten = Granulozyten.

Bakteriophagen = Viren, die sich in Bakterien vermehren.]

 

Zum Nachdenken, ‘Querdenken’ ...

„Considered the human body's own antibiotic, lysozymes found in tears work by breaking the β-(1,4)-glycosidic bonds in peptidoglycan (see below) and thereby destroying many bacterial cells. Antibiotics such as penicillin commonly target bacterial cell wall formation (of which peptidoglycan is an important component) because animal cells do not have cell walls.“

[Quelle und zum Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycan]

 

„Ein wichtiges Charakteristikum des Tetrapeptides [Murein; Peptidoglykan] ist das Vorhandensein von D-Aminosäuren wie D-Alanin bzw. D-Glutaminsäure, die enzymatisch durch Racemasen aus den entsprechenden L-Aminosäuren gebildet werden.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycane]

 

„Eine biologische Bedeutung haben Racemasen bei Bakterien, bei denen Aminosäuren von der L- in die D-Konfiguration umgewandelt werden. Dies ist wichtig, da bei der aus Peptidoglycan bestehenden bakteriellen Zellwand die Aminosäuren Alanin und Glutamin in der D-Konfiguration vorkommen.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Racemase]

 

Kinetische Racematspaltung:

„Dieses Trennprizip macht man sich z. B. bei der enzymatischen Racematspaltung mit Hydrolasen zu nutze.“

[Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Racemat]

 

- S. dazu o.:  Proteasen –

 

„ ... dass Enzyme und Rezeptoren selbst chiral* sind und nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip somit auf ein bestimmtes Enantiomer* spezialisiert sind. ...“

[Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Racemat]

 

* Chiralität = Eigenschaft von Körpern und chemischen Strukturen, sich mit ihrem Spiegelbild nicht in Deckung bringen zu lassen.

 

* Enantiomer = (chemische) Verbindung, die das genaue Spiegelbild zu einer anderen Verbindung ist, aber mit dieser nicht zur Deckung gebracht werden kann.

[DUDEN]

 

„So sind viele Enzymreaktionen auf ein Enantiomer, entweder das linksdrehende oder das rechtsdrehende, spezialisiert ... Gar nicht so selten entfaltet das „falsche“ Enantiomer auch eine völlig andere biologische Wirkung.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Enantiomer]

 

Und zum Nachdenken ...

Glycin ist die einfachste und einzige nicht optisch aktive proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure.

„Im Körper wird das meiste Glycin mit der Nahrung aufgenommen, es kann aber auch aus Serin hergestellt werden.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Glycin]

 

-> Siehe auch: Essen & Co. – Triglyzeride etc.; Mineralstoffe (Glycin und Gallensäuren); Glossar – Bindegewebe (Glycin etc.), Leukozyten; de.wikipedia.org/wiki/Granulozyt, Human-Lysozym etc.

 

 

 

 

Proteine, die von Makrophagen synthetisiert und sezerniert werden ...

 

Prostaglandine

Die Komplementproteine:

C1-C5

IL-1

Endogenes Pyrogen

.

.

Prostaglandine

Prostaglandine haben vielfältige Wirkungen, u. a. auf Katecholamine (z. B. Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin), glatte Muskulatur, Blutdruck und Lipolyse; sie spielen eine Rolle bei der Entstehung von Fieber, Schmerzen und Entzündungen.

 

Glukokortikoide (sog. ‚Stresshormone’) wirken antagonistisch (‚gegensätzlich’).

 

„Prostaglandinrezeptoren gehören zu der Gruppe der G-Protein-gekoppelten Membranrezeptoren. ... Prostaglandine modulieren Second-Messenger-Systeme.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Prostaglandine]

 

-> Siehe auch: Glossar – Blutgerinnung (Prostaglandine), Leukozyten

 

Komplement

 

Das Komplement (Abk. C) bzw. Komplementsystem besteht aus mind. 20 thermolabilen Serumproteinen im Serum und auf Zelloberflächen, die nacheinander aktiviert werden, um eingedrungene Fremdstoffe (Antigene) zu inaktivieren.

 

Katalysator beim ‚klassischen Aktivierungsweg’ ist Serinprotease mit der Aminosäure Serin im ‚aktiven Zentrum’.

 

„Aktivierte Komplementfaktoren sind hochspezifische Proteasen.“ [Pschyrembel]

 

- S. o.: Proteasen -

 

-> Siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/Komplementsystem, Serinprotease; en.wikipedia.org/wiki/Complement_system, Serine etc.

 

Zur Erinnerung ...

IgG: Größte Gruppe (ca. 80 %) der Immunglobuline; wird gebildet in der späten Phase einer Erstinfektion und v. a. bei einer erneuten Infektion mit demselben Erreger; sie aktivieren das KOMPLEMENTSYSTEM. Sie sind - als einzige der Immunglobuline - PLAZENTAGÄNGIG, d. h., sie können in das fetale Blut übertreten.

 

-> Siehe auch: Zum Nachdenken – Blutgruppen (Immunglobuline etc.)

 

Komplementrezeptoren

(Zelluläre Rezeptoren, Abk. CR)

CR1 –> v. a. auf Erythrozyten (= rote Blutkörperchen)

Cr 2  –> auf B-Lymphozyten

 

CR3 und CR4 -> auf Monozyten, Granulozyten

 

-> Siehe auch: Glossar – Leukozyten; Zum Nachdenken – Lymphatisches System

 

IL-1

(Interleukin)

Wird von vielen Zellen gebildet, v. a. von Makrophagen.

 

IL-1 hat u. a. folgende Funktionen:

Stimuliert T-Lymphozyten zur Bildung von IL-2 und T-Helferzellen

(-> aktivieren Fress- und ‚Killerzellen’).

Beeinflusst über Wachstumsfaktoren die Blutbildung.

Wirkt als endogenes (= im Körper selbst entstandenes) Pyrogen

(= fiebererzeugender Stoff).

Leitet die Prostaglandinfreisetzung ein (s. o.).

 

-> Siehe auch: Glossar – Leukozyten (Interleukine)

 

Zur Erinnerung ...

Wachstumsfaktoren gehören zu den Tyrosinkinase-Rezeptoren.

 

-> Siehe auch: Hormone & Co. – Hormonrezeptoren; ... und mehr – Disseminiert; de.wikipedia.org/wiki/Rezeptor-Tyrosinkinase etc.; Glossar – ATP (Kinasen etc.)

 

Endogenes Pyrogen

Pyrogen = ‚fiebererzeugender Stoff’, endogen = im Körper selbst entstanden.

 

Pyrogene bewirken im Temperaturzentrum* eine erhöhte Wärmeproduktion und eine verminderte Wärmeabgabe.

 

Am stärksten wirksam sind die von ‚gramnegativen Bakterien’* stammenden Pyrogene.

 

* Das Temperaturzentrum liegt v. a. im vorderen Hypothalamus.

 

* ‚Gramnegative Bakterien’ haben meist eine dünne Zellwand.

 

-> Siehe auch: Hypothalamus, Area preoptica etc.

 

 

 

Weitere Faktoren ...

 

Mitogenes Protein

CSF

FGF

TNF

.

.

Mitogenes Protein

Mitogene sind exogene Substanzen, die die Zellteilung induzieren,

z. B.:

 

EGF

Epidermal growth factor (epidermaler Wachstumsfaktor):

Wirkt über einen spezifischen Transmembran-Rezeptor (mit Tyrosinkinaseaktivität) auf Epidermis- und Epithelzellen

Vorkommen: In Körperflüssigkeiten.

 

IGF

Insulin-like-growth factors (insulinähnliche Wachstumsfaktoren):

Sind an der normalen körperlichen Entwicklung beteiligt, aber auch an der Tumorentstehung.

 

IGF-I und IGF-II

Bildung:

- In der Leber, Niere und im Bindegewebe; unter dem Einfluss von STH.

 

Transport im Plasma:

- Gebunden an IGFBP (insulin-like growth factor binding protein).

 

Wirkung:

Auf Osteoblasten, Fibroblasten und Knorpelgewebe (Einbau von Sulfat) über spezifische membranständige Rezeptoren.

 

„IGF und Insulin sind strukturell und funktionell ähnlich, obwohl sie keine Kreuzreaktion zeigen.“ [Pschyrembel]

 

IGF-I ist in Körperflüssigkeiten v. a. an IGFBP-III gebunden.

IGF-I und IGFBP-III werden bei der Diagnose von Wachstumsstörungen bestimmt und sind bei Akromegalie regelmäßig erhöht.

 

Bei einer Überproduktion von STH (Wachstumshormon) kommt es bei Kindern zum sog. ‚Riesenwuchs’, bei Erwachsenen zur Akromegalie:

  • Vergrößerung von Kinn, Nase, Händen, Füßen
  • Vergröberung der Gesichtszüge durch das vermehrte Wachstum von Jochbein, Kiefer (insb. Unterkiefer), Lippen, Zunge
  • Gelenkknorpelwucherungen
  • Zunahme der Hautdicke
  • Abnorme Vergrößerung der inneren Organe, bes. von Herz und Leber
  • Vergrößerung der Schilddrüse (‚euthyreot’ = mit normaler Schilddrüsenfunktion)
  • Vermehrte Körperbehaarung (Hypertrichose)
  • Endokrine Störungen (z. B. herabgesetzte Glukosetoleranz)

Zur Erinnerung ...

STH – Wachstumshormon; wird im Hypophysenvorderlappen (HVL) gebildet.

Es wird vermehrt freigesetzt bei:

- Hypoglykämie (verminderter Glukosegehalt im Blut)

- Erhöhtem Aminosäure- und Glucagonspiegel*

- Im Schlaf

 

* Glucagon ist der ‚Gegenspieler’ von Insulin; es erhöht den Blutzucker (fördert u. a. Glykogenolyse und Glukoneogenese, vermindert die Glukoseoxidation).

-> Siehe auch: Glossar – ATP, Glykolyse, Glykogenolyse

 

Tyrosin

Semi-essentielle Aminosäure.

Entsteht durch Hydroxylierung von Phenylalanin.

Ist Vorstufe der Biosynthese von DOPA, Dopamin, Adrenalin, Thyroxin und der Melanine.

 

Tyrosinkinase-Rezeptoren

Dazu gehören z. B.:

EGF und IGF

PDGF

Wird bei der Blutgerinnung aus den Thrombozyten (α-Granula) abgegeben.

TGF-β

In zahlreichen Geweben, v. a. in Thrombozyten und T-Helferzellen.

Insulin-Rezeptor

Membranständiger, insulinspezifischer Rezeptor (v. a. in Leber-, Muskel- und Fettzellen). Nach Bindung von Insulin wird er als ‚Insulin-Rezeptor-Komplex’ in das Zellinnere aufgenommen.

 

Zum Nachdenken ...

Die 2 Alpha- und 2 Beta-Untereinheiten des Insulin-Rezeptors - mit Tyrosinkinasen – sind über Disulfidbrücken miteinander verbunden.

 

[Als Disulfidbrücke (syn. Cystinbrücke) bezeichnet man eine Disulfidbindung, die durch Oxidation von 2 SH-Gruppen (Sulfhydryl-Gruppen) entsteht, z. B. zwischen 2 Cysteinresten.

‚Mitbeteiligt’ an der ‚Vernetzung’ sind: Glutathion und Proteindisulfidreduktase (knüpft und löst Disulfidbrücken in Proteinen; gehört zu den Oxidoreduktasen).]

 

-> Siehe auch: Essen & Co. – Aminosäuren, Phenylalanin etc.; Glossar – Bindegewebe, Hormone des HVL; Zum Nachdenken – Hypoglykämie, Hypogonadismus, Zeroidlipofuszinose; de.wikipedia.org/wiki/Mitogen

 

CSF

Colony stimulating factor; koloniestimulierender Faktor:

Wird von verschiedenen Zellen gebildet - v. a. von Makrophagen, T-Lymphozyten und Fibroblasten.

 

Es sind verschiedene lösliche oder zellmembranständige Glykoproteine, die das Wachstum, Überleben und die Reifung von ‚Blutbildungs-Zellen’ (hämatopoetischen Zellen) steuern.

 

FGF

Fibroblast growth factor (Fibroblastenwachstumsfaktor).

Ein Zytokin (= Signalmolekül), u. a. bei der Wundheilung, Blutbildung und Tumorentstehung.

 

FGF1 – FGF9 werden gebildet in Fibroblasten, Muskelzellen, Endothelzellen*, T-Lymphozyten, Makrophagen, Leberzellen, in embryonalem und Tumorgewebe.

 

* Endothel = Innenauskleidung der Gefäße (Blut- und Lymphgefäße)

 

-> Siehe auch: Glossar – Bindegewebe, Leukozyten; Zum Nachdenken – Lymphatisches System

 

TNF

Tumor-Nekrose-Faktor.

Ein Zytokin, das im Körper selbst gebildet oder auch gentechnisch produziert wird.

 

Es gibt zwei Formen:

 

TNF-α (veraltet: Kachektin)

Wird von Makrophagen/Monozyten, Lymphozyten und Mastzellen gebildet.

 

Es hat u. a. Einfluss auf:

Entzündungen und Sepsis

Blutbildung, Wundheilung

Gefäßbildung (Angiogenese)

Immunabwehr

Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel

 

TNF-β (syn. Lymphotoxin)

Zellschädigendes, antigenunabhängiges Lymphokin, wichtig in der Lymphfollikelreaktion*.

 

* Lymphfollikel = Lymphknötchen; z. B. in der Darmwand

 

„Es [TNF-α] löst Fieber aus und ist an der Entstehung der Kachexie bei bestimmten Krankheiten beteiligt. ...

Hohe systemische TNF-Konzentrationen führen zu einer Schocksymptomatik.“

[Quelle und zum Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Tumornekrosefaktor]

 

-> Siehe auch: Zum Nachdenken – Schockformen, Zeroidlipofuszinose

 

 

 

 

Blutgerinnungsfaktoren ...

 

-> Siehe Glossar – Blutgerinnung

 

 

Und siehe auch:

Essen & Co. – Aminosäuren, Glutathion, Ergänzungen etc.

Zum Nachdenken – Cholin

 

 

Die Lysosomen der Monozyten (= Vorläufer der Makrophagen) enthalten Peroxidase und verschiedene Säurehydrolasen.

 

[Monozyten zirkulieren zunächst 1 – 2 Tage als ‚Blutmakrophagen’ im Blut, wandern dann ins Gewebe aus und bilden sich aus zu ‚gewebetypischen Makrophagen’ (s. u).]

 

Zur Erinnerung ...

Peroxidasen sind Oxidoreduktasen (= erste Hauptklasse der Enzyme). Sie nutzen Wasserstoffperoxid (H2O2) als Oxidationsmittel und übertragen von einem Substrat (z. B. Glutathion) Wasserstoff darauf, so dass 2H2O entstehen. Sie haben häufig HÄM (= Farbstoffanteil des Hämoglobins der roten Blutkörperchen und des Muskelfarbstoffs [Myoglobin]... mit zweiwertigen Eisenatomen) als prosthetische Gruppe.

 

Hydrolasen (= dritte Hauptklasse der Enzyme). Sie spalten chemische Verbindungen unter Wasseraufnahme (= Hydrolyse).

-> Siehe auch: en.wikipedia.org/wiki/Lysosome

 

 

ANHANG:

ÜBERSICHT - Gewebetypische Makrophagen

.

.

Bezeichnung

Vorkommen

 

 

Histiozyten

Lockeres Bindegewebe;

oft als Adventitialzellen

(= ) kleinerer Blutgefäße

Ruhende Wanderzellen.

Kupffer-Sternzellen

Leber

In den Lebersinusoiden.

Sie ‚phagozytieren’ körpereigene und –fremde Substanzen aus dem Pfortaderblut.

 

Pfortader = Vena portae hepatis:

Große Vene; sammelt das gesamte aus der Bauchhöhle zurückfließende venöse Blut.

 

Alveolarmakrophagen

Lunge

Wandernde Makrophagen in der Lichtung der Alveolen

(= Lungenbläschen).

Sie verlassen die Lunge über die Atemwege oder die Lymphbahnen oder sie verbleiben im Lungengewebe.

 

Sie entfernen Staubpartikel, Keime und Zellen (z. B. Erythrozyten) aus der Lunge.

 

Pleura-, Peritoneal-

Makrophagen

Seröse Höhlen

Pleura = sog. ‚Brustfell’.

Peritoneum = sog. ‚Bauchfell’.

 

Deckzellen

Synovialis

(= Innenschicht der Gelenkkapsel)

Deckzellen = Epithelzellen an der Oberfläche seröser Häute; sie können sich in Fibrozyten (= inaktive Form der Fibroblasten) umwandeln.

 

Die Synovialis ist aus lockerem, zellreichem Bindegewebe aufgebaut und ... reich an Blutgefäßen, sensiblen Nerven und freien Bindegewebezellen.

Sie produziert und resorbiert die sog. ‚Gelenkschmiere’ (= Synovia).

 

-> Siehe auch: Glossar – Bindegewebe

 

Osteoklasten

Knochen

Eosinophile*, vielkernige Zellen.

Sie bauen Knochensubstanz ab.

 

* ... mit Affinität zu (sauren) Eosinfarbstoffen.

 

-> Siehe auch: Mineralstoffe - Calcium

 

Mikrogliazellen

(syn. Hortega-Glia; Hortega-Zellen)

 

Zentrales Nervensystem

Kleine spindelförmige Zellformen der Neuroglia (= Hüll- und Stützgewebe des Nervensytems) - mit kurzen Fortsätzen. Man nennt sie auch ‚Gehirnmakrophagen’.

 

Aufgaben:

- Phagozytose (Erregerabwehr im ZNS)

- Entzündungsabwehr

 

-> Siehe auch: Nervensystem

 

Freie und sessile

(= festsitzende, unbewegliche) Makrophagen

 

Lymphknoten

 

Langerhans-Zellen

Epidermis und Mundschleimhaut

Sie liegen v. a. im tiefen Stratum spinosum (sog. ‚Stachelzellenschicht) der Epidermis (= äußere Schicht der Haut) und in der Leber.

Sie sind u. a. beteiligt an der Antigenpräsentation bei epikutaner Sensibilisierung mit IL-1-Produktion*.

 

* IL = Interleukine.

IL-1 wird von vielen Zellarten gebildet, v. a. von Makrophagen. IL-1 beeinflusst u. a. über Wachstumsfaktoren die Blutbildung, wirkt als endogenes Pyrogen und setzt die Prostaglandinfreisetzung in Gang.

 

-> Siehe auch: Essen & Co. – Lymphe; Glossar – Blutgerinnung (Prostaglandine), Leukozyten (Interleukine etc.)

 

 

 

 

Zur Erinnerung ...

 

ÜBERSICHT - Lokalisation und Funktion der Zellorganellen

.

.

 

Lokalisation und Funktion

Endoplasmatisches

Retikulum (ER)

Im Zytosol (= Grundplasma) der Zelle.

 

Man unterscheidet zwei Formen:

 

Raues (granuläres) ER (= mit Ribosomen besetzt)

Vorkommen:

V. a. in Zellen, die an der Proteinbiosynthese beteiligt sind.

 

Glattes (agranuläres) ER (= ohne Ribosomen)

Vorkommen:

- In quer gestreiften Muskelfasern (Skelett- und Herzmuskeln)

- Im Pigmentepithel der Netzhaut.

- In Zellen, die Steroidhormone* produzieren.

- In bestimmten Funktionsstadien der Leberzellen.

 

* Steroidhormone: Sexualhormone, Gluko- und Mineralokortikoide.

 

Golgi-Apparat

Meist nahe dem Zellkern.

Auf einer Seite werden Vesikel (Bläschen) aus dem ER aufgenommen, auf der anderen Seite werden Golgi-Vesikel abgegeben, die mit anderen Zellorganellen oder der Zellmembran verschmelzen können.

  • Kondensation und Umhüllung von Sekreten, die als Granula abgegeben werden
  • Regeneration von Zellmembran und Glykokalyx

Lysosomen

Peroxisomen

Lysosomen werden im Golgi-Apparat gebildet.

Sie enthalten Hydrolasen (= dritte Hauptklasse der Enzyme).

 

Peroxisomen finden sich v. a. in Hepatozyten (= Leberzellen) und und in Zellen des Nierenepithels.

Sie werden vom rauen ER abgeschnürt.

Sie enthalten:

  • Peroxidasen (-> nutzen Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel)
  • Katalase (-> spaltet toxisches Wasserstoffperoxid)

Mitochondrien

Meist in der Nähe von Energiequellen (z. B. Fettvakuolen) oder von ATP-bedürftigen Zellstrukturen. Sie enthalten die Enzyme:

- Der Atmungskette.

- Der oxidativen Phosporylierung.

- Des Citratzyklus.

- Der Betaoxidation.

 

Aufgaben:

Energiegewinnung durch Oxidation der verschiedenen Nährstoffe in der Zelle und Bereitstellung von Rohstoffen für Biosynthesen.

Bildung von ATP durch die freiwerdende Energie.

 

Ribosomen

Entweder frei im Zytoplasma oder an die Membranen des (granulierten) ER gebunden.

Proteinbiosynthese.

 

Zentriol

In Zellen meist doppelt vorhanden.

Steuernde Funktion für die Zellteilung und die Bildung von Kinozilien

(= Flimmerhaare).

 

Mikrotubuli

Innerhalb der Zelle (intrazellulär).

Zellstabilisierung (Zytoskelett), intrazellulärer Transport.

 

Filamente

Im Zytoplasma fast aller Körperzellen,

Bestandteile des Zytoskeletts.

 

 

 

Definitionen: Zytoplasma, Zytosol, Zytoskelett

 

Alle Zellen haben eine Grundsubstanz (= Zytoplasma) mit

- einem Zellkern (= Nukleus) und

- Zellorganellen (= ‚Zellorganen’).

 

Der Rest dieser Grundsubstanz wird als Zytosol bezeichnet:

  • Es besteht zu 75 – 95 % aus Wasser und darin gelösten Proteinen, Lipiden, Kohlenhydraten, Mineralsalzen, Spurenelementen, Granula, Vesikel, Zellorganellen, Einschlüssen (= Substanzen, die i. d. R. von der Zelle selbst produziert werden).
  • Das Zytosol ist sehr zähflüssig, da es sehr eiweißhaltig ist.

 

Siehe auch:

Glossar – ATP, Zellorganellen etc.

Zum Nachdenken – Zeroidlipofuszinose etc.

 

 

Quellen und zum Weiterlesen:

Klinisches Wörterbuch ‚Pschyrembel’, ‚Naturheilpraxis heute’

 

 

 

 

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