Was ich noch ... zu sagen hätte ...

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Juli 2014

 

Bücherecke

Samantha Becker:

Die unsichtbare Folter – Asperger Autismus aus der Sicht einer Betroffenen;

BoD 2013

 

Zeitdokument – und mehr.

 

Zum Nachdenken ...

 

„Mein visuelles Denken hilft mir dabei. Es hilft in soweit, da ich es ja von jeher gewöhnt bin, meine Bilder zunächst in Sprache übersetzen zu müssen. ...“ (S. 168)

 

-> Siehe dazu auch: Diskussionsseite – Begriffsentstehung (vgl. Hajo Seng)

 

„Niemand schien zu verstehen, dass da eine Blockade in meinem Kopf war. Aus heutiger Sicht verstehe ich, dass nicht-Autisten anders denken. Für mich ging es aber an dieser Stelle einfach nicht weiter. Mein Kopf steckte in einer Sackgasse. ...“ (S. 206)

 

„Ich sackte auf dem Boden zusammen, krümmte mich und schrie aus vollem Hals. ...“ (S. 216)

 

„... Noch dazu trat und schlug sie [Samantha] um sich. Ich kann mir dieses Verhalten nicht erklären. ...“ (S. 218; Beobachtung und Aussage der Kindergärtnerin)

 

-> Siehe dazu auch: Diskussionsseite – Epileptoide Krankheiten, Migrälepsie

 

  • „Meine Geschichte ist so seltsam, ja eben so seltsam, wie ich nun einmal bin. Wer mag es denn nun bestimmen? Wer ist denn nun komisch? Und wer entspricht denn schon der Norm? Für mich wäre die Norm nur ein langweiliges Einerlei ...“   (S. 224) 

 

Bücherecke

Dr. Christine Preißmann:

Überraschend anders – Mädchen & Frauen mit Asperger; TRIAS 2013

 

„Der Band hilft Frauen, zwischen falscher Anpassung und äußeren Klischees ihren Weg zu finden: Wie kann ich in einer Welt von Nicht-Autisten mein Leben leben – und als Frau?

  • Autistische Mädchen und Frauen müssen wissen, dass sie wie alle anderen Menschen wertvoll und einzigartig sind und ein Recht darauf haben, dass jeder andere das respektiert. Niemandem ist es erlaubt, sie in irgendeiner Weise zu verletzen.“  (S. 87)

 

-> Siehe dazu auch: Das Asperger-Syndrom – Nur einfach anders

 

Bücherecke und Persönliches

Noch einmal ...

Oliver Sacks:

Migräne; rororo 2013

 

Kinetosen ...

„... bedenkt man, dass viele erwachsene Migräniker (nach Selby und Lance fast 50 Prozent) als Kinder unter schwerer Kinetose gelitten haben.“ (S. 85)

 

[Schon als Kind wurde mir beim Autofahren – insb. auf der Rückbank – sehr übel (... auch heute noch). Was es heißt, ‚seekrank’ zu sein, weiß ich auch nur zu gut. Meine Höhenangst wird mit zunehmendem Alter immer schlimmer ...]

 

 

Migränediathese ...

„... hat nicht Critchley gesagt, dass es sich in frühen Jahren als kindliches Ekzem, Kinetose und wiederholte Brechanfälle äußern kann?“ (S. 204)

 

[Ekzeme – so weit ich mich erinnere – hatte ich auch erst im Alter von 17/18 Jahren. Auffallend: Meist nur rechts und zuerst im Bereich Handrücken am Daumengrundgelenk, später dann (und auch fast nur noch ...) im Bereich der rechten Ellenbeuge.]

 

-> Siehe dazu auch: Diskussionsseite – Migrälepsie etc.

 

 

 

 

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