Was ich noch ... zu sagen hätte ...

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April 2014

 

 

Autism awareness month

 

What I wish for in 2014 is to focus on anxiety, depression and PTSD.

 

02.04.2014

Welt-Autismus-Tag

 

Mein Wunsch für 2014 wäre, den Fokus v. a. auf Angst, Depressionen und PTBS zu richten.

 

Angst

 

 

“... Doch aus diesem kurzen Paradies wurden wir für immer vertrieben. Seitdem ist unsere Angst, unsere Verzweiflung die, daß jeder von uns in dieser Welt allein ist und für sich allein kämpft.“ Bruno Bettelheim (S. 15) 1

 

Zur Erinnerung ...

‚Historische’ Zitate: Autismus und Angst

 

„In diesem Sinne betrachten Goldstein und Bender den ‚infantilen Autismus’ (mit Recht, so glaube ich [Anm. von B. B.]) als eine Abwehrmaßnahme gegen unerträgliche Angst.“ (S. 512) 1

  • L. Bender (1959) und K. Goldstein (1959) sehen den Ursprung dieser Angst in einer organischen Schädigung.
  • B. Bettelheim sieht die Ursache der Angst darin, „daß das Kind seine Lebensbedingungen als ganz und gar zerstörerisch wertet“.
  • Frances Tustin  beschreibt Autismus als eine Abwehr- oder Schutzmaßnahme gegen Unvorhersehbares. (S. 27) 2

 

[Quellen:

1: Bruno Bettelheim – ‚Die Geburt des Selbst’; Fischer 1987

2: Sheila Spensley – ‘Frances Tustin - Makers of Modern Psychotherapy’; Routledge]

 

-> Siehe dazu auch: Diskussionsseite – Begriffsentstehung; Das Autismus-Spektrum; Das Asperger-Syndrom; Die Nonverbale Lernstörung; Angst, Angst-Aussagen autistischer Menschen; Dopamin & Co. – Ein Anfang, Die Stress-Reaktion; Hypothalamus, Hypophyse etc.; Wahrnehmung; Glossar – KH-Malabsorption (Angst und Sucht); Zum Nachdenken – Tantrums; Was ich noch (Persönliches) etc.

 

Zum Weiterlesen ...

http://neurodiversity.com/library_bender_1959.html (L. Bender)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Goldstein_%28Neurologe%29 (K. Goldstein)

 

Depressionen

 

Eine depressive Erkrankung ist oft eine Folge von Angst-Störungen.

 

[Quelle:

Margot Schmitz, Michael Schmitz – ‚Seelenfraß’; Ueberreuter, S. 175]

 

-> Siehe dazu auch: Angst; Depressionen; Glossar – Limbisches System (Hippocampus); Gedankensplitter – ‚Layer to layer’ etc.

 

Trauma und Posttraumatische Belastungs-störung

 

Frances Tustin sah Autismus (und Psychose) als eine extreme Reaktion auf ein Trauma.

 

[Quelle:

Sheila Spensley – ‘Frances Tustin - Makers of Modern Psychotherapy’; Routledge, S. 36]

 

-> Siehe dazu auch: Diskussionsseite – Begriffsentstehung (Frances Tustin); Zum Nachdenken – Tantrums etc.

 

Persönliches

Was mir hilft/geholfen hat ...

 

  1. Meine Angst als Angst zu erkennen.
  2. Meine Angstauslöser (‚Trigger’) zu ermitteln und zu lernen, damit umzugehen.
  3. Sehr bewusst darauf zu achten, was mir gut tut und was nicht.

 

Durch mein Schreiben ist mir u. a. auch klar geworden, wie sehr ich durch meine Lebensgeschichte in einen ‚Rechtfertigungsmodus’ geraten bin. Mein Schreiben hier hilft mir sehr dabei, aus diesem Verhalten so nach und nach wieder herauszufinden.

 

  • Ich weiß jetzt, warum ich bin, wie ich bin, und warum ich all die Probleme habe, die ich habe. Mit diesem ‚Wissen’ im Hintergrund kann ich jetzt mein Leben ‚neu einrichten’, neu ‚erobern’, meine Probleme ganz anders anpacken!

 

Nur wie Susanne Schäfer wünschte auch ich,

 

„... ich hätte all dies viel, viel früher erfahren; es hätte mir eine Menge Schlimmes ersparen können. Verdammt, ich wär’ fast verreckt daran!“

[Susanne Schäfer – ‚Sterne, Äpfel und rundes Glas’;  S. 143]

 

Zum Weiterlesen ...

Ehring, Ehlers – ‚Ratgeber Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung’; Hogrefe

Tito R. Mukhopadhyay – ‚Der Tag, an dem ich meine Stimme fand’; rororo

Aspies e. V. (Hrsg.) – ‚Risse im Universum’ - Autismus 20; Weidler Buchverlag

Brenda Boyd – ‚Appreciating Asperger Syndrome’ – Looking at the Upside; Jessica Kingsley Publishers

Susanne Schäfer - ‚Sterne, Äpfel und rundes Glas’ – Mein Leben mit Autismus; Verlag Freies Geistesleben

 

 

 

Siehe auch:

Diskussionsseite - Zuschreibungen

Wunderwerk Mensch

Was uns nicht hilft; Was uns hilft

Was ich noch ... (März 2013 - Wünsche zum Welt-Autismus-Tag 2013)

 

Und zum Nachdenken ...

„Erwiesen ist, dass sich Traumatisierungen und früherer Lebensstress im Gehirn und Bauch einbrennen und gespeichert werden. Früherfahrungen prägen die Darmfunktionen und legen die Basis für Störungen, denn sie werden im Bauchhirn und im Kopfhirn gespeichert – und je mehr Stress in den ersten Jahren erlebt wurde, desto weniger parasympathische Reaktionsmöglichkeiten bestehen infolgedessen.“

[Quelle und zum Weiterlesen: Natur & Heilen 5/2012]

 

-> Siehe dazu auch: Nervensystem; Glossar – Plexus etc.

 

 

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