Gedankensplitter – ‚Bodenstandsanzeiger’ -

... zum Nachdenken ...

 

Zusammenhänge ...

.

.

Ethylen

(syn. Ethen)

 

Ethylen ist ein farbloses, brennbares, hoch explosives Gas. Es wurde früher als Inhalationsnarkotikum verwendet. [Pschyrembel]

 

Heute wird es u. a. verwendet zum Reifen unreifer Früchte (z. B. bei Äpfeln, Bananen, Tomaten) und zur Induktion der Blütenbildung, „entweder durch Begasung in geschlossenen Gewächshäusern oder im Freien über Wirkstoffe, die Ethen in der Pflanzenzelle freisetzen, ...“ [Wikipedia: Ethen]

  • Präkursor von Ethylen ist die essentielle Aminosäure Methionin (s. u.).

Zum Nachdenken, ‚Querdenken’ ...

„Ebenfalls essentiell ist Ethen als „Alarmstoff“ bei Schädlingsbefall an der Pflanze sowie bei Verwundungen. ... Als Gas wirkt Ethen dabei auch auf benachbarte Pflanzenteile oder Pflanzen und setzt auch dort die Alarmkaskade in Gang.“

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ethen]

 

[Induktion (biochemische Definition) = Enzyminduktion, z. B. durch Hormone, Zytokine* oder Xenobiotika*

Präkursor = ‚Vorläufer’, Ausgangssubstanz]

 

* Zytokine sind Signalmoleküle, die i. R. der natürlichen und spezifischen Immunantwort von vielen Zellarten gebildet werden (z. B. von T-Lymphozyten): Sie beeinflussen das Verhalten oder die Eigenschaften anderer Zellen und wirken als interzelluläre Mediatoren. Zu den Zytokinen gehören z. B. Interferone, Interleukine, Chemokine (-> werden von Makrophagen und Gewebezellen als Reaktion auf eine Infektion oder Verletzung gebildet und wirken v. a. auf Phagozyten und T-Lymphozyten) und Wachstumsfaktoren (z. B. GM-CSF = granulocyte-makrophage colony-stimulating factor und G-CSF = granulocyte colony-stimulating factor).

[Pschyrembel]

 

* Xenobiotika sind Substanzen, die den Körper zu Abwehrreaktionen veranlassen (z. B. Antigene und Toxine). [Pschyrembel]

Sie werden i. R. der Biotransformation mit der Galle oder dem Harn ausgeschieden.

 

-> Siehe dazu auch: Spurenelemente – Molybdän (Biotransformation); Glossar – Biotransformation, Leukozyten, Makrophagen; Gedankensplitter – ‚Layer to layer’ etc.

 

‚Wachstumsregler’

Sog. ‚Wachstumsregler’ in der Landwirtschaft bewirken eine Hemmung des Längenwachstums und/oder eine Verstärkung der Halmwand. Es gibt zwei Arten:

  • Wachstumsregler, die über das Pflanzenhormon Ethylen wirken, verkürzen nur die Halmlänge, beeinflussen aber nicht die Stärke der Halmwand.
  • Wachstumsregler, die zu einer Hemmung der Gibberelline führen, verkürzen die Halmlänge und verstärken die Halmwand.

[Ethylen: S. o.

Gibberelline sind eine Gruppe von Phytohormonen (Pflanzenhormone), die als eine Art pflanzliche Wachstumshormone wirken.

 

Zum Nachdenken, ‚Querdenken’ ...

„Die Konstruktion des Getreidehalmes ist ein Wunderwerk der Natur.“

  • Ein Halm besitzt etwa 5 – 7 Halmknoten, die Abstände werden von unten nach oben größer. Die ‚Zwischenstände’ nennt man Internodien.

[Quelle: Agrarwirtschaft, Fachstufe Landwirt; BLV Buchverlag; S. 17]

 

Durch eine Einwirkung - und damit Verkürzung - der  unteren Halminternodien’ soll eine gute Standfestigkeit erreicht werden.

 

Wenn aber der Einsatz der Wachstumsregler zu spät erfolgt, so werden die ‚oberen Halminternodien’ verkürzt: Die Ähren ragen dann nur knapp über das oberste Blatt hinaus, können dadurch schlecht trocknen und werden anfälliger für Krankheiten.

 

[Quelle und zum Weiterlesen ...

Schwäbischer Bauer vom 30.03.2013; S. 21ff]

 

NOCH EINMAL ...

  • „Die Konstruktion des Getreidehalmes ist ein Wunderwerk der Natur!“

Und zum Nachdenken, ‚Querdenken’ ...

„Die Pflanzenhormone werden in der Pflanze vom Entstehungs- zu einem spezifischen Wirkungsort transportiert, entweder von Zelle zu Zelle (z. B. durch Auxine), über die Leitungsbahnen (z. B. durch Cytokinine), oder über den Gasraum zwischen den Zellen (Ethylen). ...

  • Entstehungsorte und der auf chemische Wechselwirkung beruhende Mechanismus sind noch wenig erforscht.“

[Quelle und zum Weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Phytohormon]

http://de.wikipedia.org/wiki/Gibberelline

 

Und zum Nachdenken ...

 „Bei einer zu hohen Konzentration von Indol-3-essigsäure wird die Synthese von gasförmigen Ethylen gefördert, einem Stress-"Hormon", welches sich beispielsweise negativ auf das Längenwachstum der Wurzeln auswirkt.“

[Quelle und zum Weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Auxin]

 

[Indol ist ein aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan gebildeter Naturstoff; Vorkommen u. a. im Kot.

Es entsteht beim enzymatischen Abbau von Tryptophan durch Bakterien (z. B. Proteus, Vibrio cholerae, Escherichia coli):

  • Proteus –> Vorkommen im Darmtrakt von Mensch und Tier, in der Natur ubiquitär (überall verbreitet)
  • Vibrio cholerae -> wird fäkal-oral (‚Kot – Mund’ ) oder durch kontaminierte Lebensmittel übertragen; es vermehrt sich im alkalischen (pH über 7,44) Darmmilieu und bildet Exotoxine
  • Escherichia coli -> spaltet Laktose, Maltose, Mannitol und Saccharose

[Quelle: Pschyrembel]

 

„Im Dünndarm werden Nährstoffe enzymatisch ... zu kleinen Molekülen gespalten und z. B. als Monosaccharide, Aminosäuren oder kleine Peptide resorbiert.

Im Dickdarm wird der Darminhalt durch Resorption von Ionen und Wasser eingedickt. Als einzige Nährstoffe werden hier kurzkettige Fettsäuren resorbiert. Andere Nährstoffe, die im Dünndarm nicht resorbiert werden konnten, werden von den im Dickdarm zahlreichen Darmbakterien zerlegt und als Nahrung weiterverwertet.“

[Pschyrembel 2007]

 

Zum Weiterlesen ...

  • „Es sind ebenso Rückwirkungen auf das Immunsystem und Zusammenhänge der gestörten Darmbesiedelung mit dem Nervensystem zu beobachten.“

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Darmbakterien etc.]

 

Und:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gülle etc. - insb. Einzelnachweise

http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrate - Gesundheitliche Bedeutung etc.

  • „Auch bei Wiederkäuern [Rind, Schaf, Ziege] besteht durch Nitratreduktion im Pansen eine akute Gefahr der Nitritbildung. ...
  • Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der Grenzwerte vollkommen ungiftig. Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Hausrind - Krankheiten und Parasiten

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwein - Gesundheit:

  • „Schweine können nicht schwitzen. Viele Schweinerassen sind stressanfällig und können auch ähnliche Herz- und Kreislaufkrankheiten entwickeln wie der Mensch.“

Und zum Nachdenken ...

  • Zurzeit gibt es auch Versuche zur Anwendung von Wachstumsreglern in Tankmischungen mit Fungiziden und Herbiziden.

[Quelle und zum Weiterlesen ...

Schwäbischer Bauer vom 30.03.2013]

 

-> Siehe dazu auch: Dopamin & Co. – Die Stress-Reaktion; Essen & Co. – Aminosäuren; Glossar – Biotransformation, Drüsen, Hautschichten (Schweißdrüsen), Puffersysteme; Zum Nachdenken – Ein Herz für den Ökolandbau (... und Ökolandbau gegen den Hunger); Gedankensplitter - EHEC

 

Methionin (... und Cystein)

Zur Erinnerung ...

  • Methionin ist im Organismus u. a. wichtig für die Herstellung der nichtessentiellen Aminosäure Cystein.
  • Cystein und Methionin sind die einzigen schwefelhaltigen proteinogenen Aminosäuren.

-> Siehe dazu auch: Essen & Co. – Aminosäuren; Zum Nachdenken - Cholin (und Methionin) etc.

Bei Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Methionin

 

Methionin (... als Lieferant von Methylgruppen)

Methionin ist im Stoffwechsel ein Lieferant von Methylgruppen, z. B. für die Biosynthese von Cholin, Kreatin, Adrenalin, Karnitin, Nukleinsäuren, Histidin, Taurin und Glutathion:

 

Zur Erinnerung ...

  • Cholin ist Bestandteil von Acetylcholin, Lecithin u. a. Phospholipiden (= mit Phosphorsäure veresterte Membranlipide). Aus Cholin können Glycin und Sarkosin gebildet werden. Bei ernährungsbedingtem Mangel können Triglyzeride nicht emulgiert werden.
  • Kreatin ist Zwischenprodukt des Aminosäurestoffwechsels; in der Muskulatur als Kreatinphosphat. Biosynthetisiert wird es in der Leber und in der Niere (aus Glycin, der Guanidogruppe von Arginin (im Säuglingsalter essentielle Aminosäure) und der Methylgruppe von Adenosylmethionin. Ausgeschieden wird Kreatin als Kreatinin über den Harn. Im Muskel aufgebautes Kreatin verstärkt die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und erhöht die Glukoseaufnahmefähigkeit des Muskels.
  • Adrenalin bewirkt eine rasche Energiebereitstellung. Es steigert u. a. die Mobilisierung von Glykogen (Kurzzeitspeicherform der Glukose in der Leber und im Muskel) und die Lipolyse (Spaltung des Neutralfetts aus dem Fettgewebe). Adrenalin wird aus der semi-essentiellen Aminosäure Tyrosin gebildet. Die Aminogruppe von Adrenalin ist methyliert – im Ggs. zu Noradrenalin.
  • Carnitin (alte Bezeichnung: Vitamin T) transportiert in der Betaoxidation aktivierte Acylgruppen. Carnitin wird über Nahrung (hpts. Fleisch) aufgenommen und kann auch aus den Aminosäuren Methionin und Lysin synthetisiert werden (Cofaktoren: Vitamin C, Vitamin B6, Niacin und Eisen). Hohe Carnitin-Konzentrationen finden sich im Nebenhoden (Speicherort für Spermien).

* Betaoxidation = enzymatischer Fettsäureabbau in den Mitochondrien; Spaltung der Fettsäuren zu Acetyl-CoA. Dieses wird entweder für weitere Biosynthesen verwendet oder in Citratzyklus und Atmungskette vollständig oxidiert.

Zur Erinnerung: „Carnitin übernimmt den Acylrest und schleust ihn in die Mitochondrien ein. Die Einschleusung kurzkettiger Acyl-CoA (<10 C-Atome) erfolgt ohne Carnitin.“ [Pschyrembel]

  • Nukleinsäuren sind DNA, RNA, Chromosomen, extrachromosomale Nukleinsäuren (Plasmide, mitochondriales Genom).
  • Histidin ist eine - im Säuglingsalter essentielle - Aminosäure. Vorkommen: V. a. im Hämoglobin und als 3-Methylhistidin in Aktin und Myosin. Decarboxylierung von Histidin ergibt Histamin.

Zur Erinnerung: Aktin und Myosin verbinden sich bei der Muskelkontraktion zum ‚Aktin-Myosin-Komplex’.

Histamin ist Gewebehormon und Neurotransmitter, u. a. in Neuronen des hinteren Hypothalamus und in Granula der basophilen Leukozyten (Leukozyten = weiße Blutkörperchen).

  • Taurin ist Abbauprodukt von Cystein; es wird amidartig an primäre Gallensäuren gebunden und ausgeschieden. Gallensäuren werden von den Leberzellen aus Cholesterol (syn. Cholesterin) synthetisiert; in der Leber bilden Gallensäuren mit Glycin oder Taurin die ‚konjugierten Gallensäuren’ (Glyko- bzw. Taurocholsäuren).

Zur Erinnerung: Gallensäuren sind die wichtigsten Bestandteile der Galle; sie emulgieren die Fette im Speisebrei, die dadurch verdaubar werden.

 

Außerdem enthalten sind in der Galle:

Gallenfarbstoffe (-> Biliverdin bzw. Bilirubin; sie entstehen beim Abbau von Porphyrinen, v. a. beim Abbau des Häms aus dem Hämoglobin der Erythrozyten).

Hormone: Steroidhormone (-> dazu gehören Sexualhormone, Glukokortikoide [sog. ‚Stresshormone’] und Mineralokortikoide) und Insulin (-> einziges Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt).

Medikamente.

  • Glutathion wirkt als Coenzym, Cofaktor, Substrat und Antioxidans. Biosynthetisiert wird es ATP-abhängig aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin.

Zur Erinnerung: Glutaminsäure entsteht biosynthetisch durch Transaminierung aus Alphaketoglutarsäure. Glutaminsäure ist Vorstufe (‚Präkursor’) der Biosynthese von GABA, Ornithin, Prolin, und Hydroxyprolin und Baustein der Folsäure. Sie wird v. a. in der Leber, in der Niere, im Gehirn und in der Lunge synthetisiert.

  • Aus Glutaminsäure und Ammonium (NH4+) wird unter ATP-Verbrauch Glutamin gebildet. Diese Amidbildung dient v. a. der Ammoniakentgiftung in der Muskulatur.
  • Glutamin ist „zentraler Metabolit im Stickstoffmetabolismus der Pflanzen und Tiere; Aminogruppendonor bei vielen biochemischen Reaktionen (z. B. Transaminierung, Purin-, Tryptophan-, Glukosaminsynthese).“ [Pschyrembel]

[Alphaketoglutarsäure = Zwischenprodukt im Citratzyklus und beim Abbau von Glutaminsäure durch oxidative Desaminierung.

 

Purin = Grundgerüst von Harnsäure und Xanthin, Purinbasen (z. B. Adenin und Guanin) und Purinalkaloiden (z. B. Coffein, Theophyllin, Theobromin).

 

Tryptophan = essentielle Aminosäure; Ausgangssubstanz für die Biosynthese von Serotonin, Melatonin (sog. ‚Schlafhormon’) und Nicotinsäure (Niacin, Vitamin ‚B3’).

 

Glukosamin = C2-Amin der D-Glukose;

Bestandteil der ...

- Glykosaminoglykane -> bestehen aus Aminozuckern und Glukuron- oder Iduronsäure und sind in unterschiedlichem Maße mit Schwefelsäure verestert; Vorkommen v. a. im Bindegewebe. ... Sie binden Kalium-, Natrium- und Calcium-Ionen und Wasser in der Hydrathülle.

- Glykoproteine -> dazu gehören z. B. Gammaglobuline, Haptoglobin (ein ‚Akute-Phase-Protein), Blutgruppensubstanzen, Hormone und Kollagen.

 

Zum Weiterlesen, Nachdenken, ‚Querdenken’ ...

  • „Actinobakterien produzieren Mycothiol anstelle von Glutathion. ...
  • Mäuse mit gestörter Glutathionproduktion in der Leber sterben innerhalb eines Monats nach der Geburt.“

 [Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Glutathion]

  • „Die stoffwechselaktive Form von Methionin ist S-Adenosylmethionin.“

-> Siehe dazu auch: Zum Nachdenken – Cholin-Methionin-Glycin-Threonin

 

Siehe dazu auch:

Dopamin & Co. – Insulin etc.

Essen & Co. – Aminosäuren, Phenylalanin/Tyrosin, Citratzyklus, Fette, Fettstoffwechsel, Acetylcholin, Glutathion

Mineralstoffe – Calcium, Kalium, Natrium, Phosphor, Schwefel

Spurenelemente – Kupfer

Hormone & Co.

Hypothalamus

Fragen, Fragen, Fragen – Galaktose/Fruktose/Glutathion/GABA

Glossar – ATP, Bilirubin (Gallensäuren, enterohepatischer Kreislauf), Bindegewebe, Fibrillen, GABA, Leukozyten, Zellorganellen (Betaoxidation, Carnitin, Mitochondrien)

Zum Nachdenken – Blutgruppen (und Kohlenhydrate ...), Hyperammonämie

Gedankensplitter – Bulbus olfactorius, Nervus-terminalis-Komplex etc.

 

Bei Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/:

Betaoxidation, Carnitin, Glutathion, Hydrathülle, Nukleinsäuren, Plasmide, Präkursor etc.

 

 

 

Quelle und zum Weiterlesen:

Klinisches Wörterbuch ‚Pschyrembel’

http://de.wikipedia.org/wiki/Ethen

http://en.wikipedia.org/wiki/Fluorine

http://de.wikipedia.org/wiki/Sekundäre_Pflanzenstoffe

Etc.

 

-> Siehe dazu auch: Spurenelemente – Molybdän; Glossar - Biotransformation

 

Und zum Weiterlesen, Nachdenken, Querdenken ...

  • Actinobacteria are well known as secondary metabolite producers and hence of high pharmacological and commercial interest. In 1942 Selman Waksman discovered that the soil bacteria he was studying made actinomycin, a discovery for which he received a Nobel Prize. Since then, hundreds of other naturally occurring antibiotics have been discovered in these terrestrial microorganisms, especially from the genus Streptomyces.”

[Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Actinobacteria]

 

Zu den Actinobakterien bzw. Actinomyces gehören z. B.:

.

.

Actinomyces bovis

Erreger der Rinderaktinomykose.

 

Actinomyces israelii

Erreger der Aktinomykose beim Menschen.

 

Actinomyces naeslundii,

Actinomyces viscosus und

Actinomyces odontolyticus

Häufige Erreger milder Infektionen der Tränenkanälchen; sie sind an der Entstehung von Karies und Parondontitis beteiligt.

 

Zu Tränenkanälchen:

-> Siehe: Bulbus olfactorius (... und Tränenwege)

Und siehe auch: Glossar – Dentin (Zahnbein) etc.

 

Mycobacterium

Vorkommen:

Boden und Wasser, warm- und kaltblütige Tiere.

Charakteristikum: Hoher Lipidgehalt.

 

Corynebacterium

Überall verbreiteter Boden- und Wasserkeim.

Gehört zur ‚Normalflora’ der der menschlichen und tierischen Haut und der Schleimhäute.

 

Nocardia

Überall verbreitet im Erdboden und in Feuchtbiotopen.

 

Rhodococcus

Vorkommen: Im Boden; v. a. pathogen für Nutztiere.

 

Aktinomykose ist eine chronisch fortschreitende Infektionskrankheit – sog. ‚Strahlenpilzkrankheit’. [Quelle: Pschyrembel 2007]

Zum Weiterlesen:

  • “In 1890, Eugen Bostroem isolated the causative organism from a culture of grain, grasses, and soil.”

[http://en.wikipedia.org/wiki/Actinomycosis]

 

 

.

WAS IST ALSO NÖTIG?

  • ... Statt riskanter Gentechnik-Abenteuer müsse eine grundlegende Umorientierung in Forschung und Entwicklungszusammenarbeit erfolgen: Bewahrung der Nutzpflanzenvielfalt, ökologische Pflanzenzüchtung, Förderung zukunftsfähiger Ernährungsstile sollten dabei Kernelemente sein.

[Quelle:

http://db.zs-intern.de/uploads/1363962614-2013_03_22_BOELW_PM_Gentechnik_Sahai.pdf]

 

NOCH EINMAL ...

Methionin ist eine essentielle (= ‚lebensnotwendige’) Aminosäure.

[Quelle: Pschyrembel]

 

Und zum Weiterlesen, Nachdenken, ‚Querdenken’ ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer

 

Ein Zitat von Justus von Liebig:

  • "Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört."

[Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Justus_von_Liebig]

 

Und er sagte auch:

 

„Ich habe gesündigt, als ich an

der Weisheit des Schöpfers zweifelte,

und dafür bin ich bestraft worden.

 

Ich maßte mir an, seine

Schöpfung zu verbessern, und

dachte in meiner Blindheit, daß

in der Kette der göttlichen

Gesetze, nach denen Gott das

organische Leben schuf und in

ewiger Jugend erhält,

ein Glied fehle

und daß ich schwacher

unwürdiger Wurm dazu berufen

sei, diesen Mangel

auszugleichen.“

 

Justus von Liebig – Erfinder des Kunstdüngers

[Quelle: ALH-Nachrichten 2/97]

 

 

Zum Seitenanfang
Monika Hildenbrand, Raitweg 9, 72770 Reutlingen
Webseitenerstellung und Hosting by VKNet, Reutlingen