Angst und Angst-Symptome

 

 

Angst versetzt einen Menschen - v. a. auch ein Kind - in ständige innere Unruhe: Man sorgt sich um viele Dinge, v. a. um Dinge, die sich vielleicht in der Zukunft ereignen könnten.

Oft wird Angst "getriggert", d. h., man fühlt sich nervös, ängstlich etc., ohne dass man weiss, warum  man sich im Moment so fühlt ...

 

Hierbei werden "schmerzhafte, mächtige Erfahrungen" aus der Vergangenheit wieder ins Bewusstssein gebracht, 'getriggert'. Völlig unbewusst, solange man um diese Zusammenhänge nicht weiss. Negative und schmerzhafte Erfahrungen "graben" sich ganz tief ein im Gehirn ...

 

Deshalb ist es sehr wichtig, diese Gefühle 'aufzuarbeiten' und zu lernen, woher sie kommen, wo ihr 'Ursprung' ist:

 

"Die 'Verbindungen' zwischen vergangenen, schmerzhaften Erfahrungen und aktuellen Gefühlen und Verhalten müssen 'gekappt' werden, damit sie nicht länger 'funktionieren' - und damit niemand mehr - ob nun mutwillig oder unbeabsichtigt - diese 'Knöpfe' drücken und damit mächtige Gefühle auslösen kann."

(Nach Richard A. Moskovitz - "Lost in the Mirror")

 

 

 

 

 

Mögliche Symptome bei Angst

 

 

 

Ängstlichkeit, Angstgefühle

-      vor Dunkelheit, Alleinsein, Fremden

-      Tieren

 

 

Sorgen machen, Schlimmes befürchten

Schreckhaftigkeit, Weinerlichkeit

Unruhe, Zitterigkeit

 

Schlafprobleme

-      Schwierigkeiten beim Einschlafen
   oder Durchschlafen

-      Alpträume

 

Depressive Stimmung

- abnehmendes Interesse an Aktivitäten

- nachlassende sexuelle Lust

  und nachlassendes Empfinden

 

Probleme mit Konzentration und Gedächtnis

 

 

 

 

Herzjagen, Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen, Schwäche-/Ohnmachtsgefühl, Kopfschmerzen

 

Druck-/Engegefühl in der Brust, Erstickungsgefühl, Kurzatmigkeit

 

 

Schluckbeschwerden, Blähungen, Magenkrämpfe, Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Gewichtsverlust

 

Harndrang (häufig oder verstärkt), schmerzhafte Menstruation oder Ausbleiben der Menstruation, Potenzprobleme

 

 

Tinnitus, verschwommenes Sehen, Sehstörungen

 

Muskelschmerzen, Zähneknirschen

 

Mundtrockenheit, Erröten, Blässe, Schwitzen, Hitzewallungen und Kälteschauer

 

 

(Quelle: Hamilton Anxiety Scale)




Angst-Störungen zählen zu den häufigsten seelischen Problemen!

Bei Angst-Symptomen immer auch an das „Autismus-Spektrum“ denken!

*  Angst tritt v. a. auf bei Depressionen - Schlafprobleme sind oft das erste

    Symptom einer Depression!

 

"Medizin" für die Seele ...?

 

 „Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch –

die höchste Arznei ist die Liebe.“

 Paracelsus (1493 – 1541)

 

 

CAVE:

* Neuroleptika (sog. 'Dopamin-Hemmer') haben keine angstlösende Wirkung!

* Es gibt sogar oft eine Verstärkung von Angstreaktionen!

 

 

Dopamin ist ein natürliches Beruhigungsmittel (Sedativum), das der Körper u. a. auch ausschüttet, wenn köperliche Schmerzen auftreten.

 

Dopamin ist wichtig für:

 

- Antrieb, Lebensfreude und Wohlbefinden, Gelassenheit

- harmonische Bewegungen, Feinmotorik

- Mut

- Konzentration, Reaktion

- Angstbewältigung

- Herz- und Kreislaufsystem

- Immunsystem

 

-> Siehe auch 'Dopamin & Co.'; 'Hormone & Co'.; '... und mehr: Chromaffin; Enterochromaffin, Disseminiert'; 'Zum Nachdenken: Angst-Aussagen, Beißen, Cholin, Hypoglykämie, Stress' etc.

 

 

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