Blogbuch-Gedanken ...

 

[Schlafparalyse]

/Anhang1

 

 

Ausgehend von einem Wikipedia-Text wollte ich dies hier ursprünglich auch beim Thema Schlafparalyse (-> Blogbuchgedanken – Schlafparalyse) anführen, habe es aber stattdessen „ausgelagert“ als Anhang.

 

 

Hier zunächst der Wikipedia-Text …

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Übersetzt in etwa:

 

“… The apes were most likely to follow the gaze of the experimenter when only his head moved. The infants followed the gaze more often when only the eyes moved.”

 

 

Affen reagierten und folgten dem Blick des Versuchsleiters eher dann, wenn er nur seinen Kopf bewegte. Die Kinder hingegen folgten seinem Blick öfter, wenn er nur seine Augen bewegte.

 

 

[Quelle und zum Weiterlesen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Cooperative_eye_hypothesis]

 

 

[[ Meine Erfahrung/Beobachtungen dazu:

Bei mir ist es auch eher so, wie bei den Affen.

Ich reagiere und folge dem Blick eines anderen Menschen - wenn überhaupt – auch nur dann, wenn ich sehe/wahrnehme, dass der Kopf bewegt wird.

 

 

Auf Augenbewegungen reagiere ich nicht (oder vielleicht nur manchmal?), weil ich Augenbewegungen während eines Gesprächs – so ich sie überhaupt wahrnehme - eher dahingehend verstehe/interpretiere, dass jemand dann gerade nachdenkt oder versucht, sich zu erinnern.

Weil ich es von mir selbst so kenne.

 

 

Und frage mich deshalb, ob das „Reagieren auf Augenbewegungen“ eines anderen ein eher antrainiertes, erlerntes, abgeschautes Verhalten ist?

 

 

In letzter Zeit habe ich auch versucht, mehr auf meine „Außenwirkung“ zu achten und teilweise bei meinem jeweiligen Gegenüber auch nachgefragt, wie ich denn nach außen hin wirke.  

Es hat sich dabei gezeigt, dass ich tatsächlich oft (fast immer?) anders wahrgenommen werde, als ich mich selbst wahrnehme - mit all dem, was ich denke und fühle und wie ich meine, dass meine (wenn auch wenig ausgeprägte) Körpersprache* eigentlich interpretiert/verstanden werden müsste …

Und ich mich am Ende unverstanden fühle - und es wohl (oft) auch tatsächlich bin …

Ein großes Problem, für das ich auch noch immer keine Lösung gefunden habe. :-( ]]

 

 

* Siehe dazu auch:

Was uns nicht hilft; Was uns hilft

Zum Nachdenken – Mimik

Blogbuchgedanken – Propriozeption

 

 

Und noch ein Wikipedia-Text - zum Weiterlesen, Nach- und 'Querdenken' …

 

 

Theory of Mind

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Übersetzt in etwa:

 

“ToM deficits have been observed in people with autism spectrum disorders, people with schizophrenia, people with nonverbal learning disorder, people with attention deficit disorder, persons under the influence of alcohol and narcotics, sleep-deprived persons, and persons who are experiencing severe emotional or physical pain. Theory of mind deficits have also been observed in deaf children who are late signers (i.e., are born to hearing parents), but the deficit is due to the delay in language learning, not any cognitive deficit, and therefore disappears once the child learns sign language.”

 

 

 

ToM-Defizite (Defizite in der Theory of Mind*) werden beobachtet bei

bei Menschen im Autismus-Spektrum,

bei Menschen mit Schizophrenie,

bei Menschen mit nonverbalen Lernproblemen,

bei Menschen mit ADS*,

unter Alkohol- und Narkotikaeinfluss,

bei Schlafentzug,

bei Menschen mit starken emotionalen oder körperlichen Schmerzen.

ToM-Defizite werden auch beobachtet bei tauben Kindern, … aber hier ist das Defizit nicht kognitiv bedingt, sondern durch das verzögerte Sprechenlernen, …

 

[[ Sehprobleme können sich doch auch auf ToM-Fähigkeiten auswirken ? ]]

 

 

* Theory of Mind „bezeichnet die Fähigkeit, eine Annahme über Bewusstseinsvorgänge in anderen Personen vorzunehmen und diese in der eigenen Person zu erkennen – d.h. Gefühle, Bedürfnisse, Ideen, Absichten, Erwartungen und Meinungen bei anderen zu vermuten.“

[https://de.wikipedia.org/wiki/Theory_of_Mind]

 

* ADS = Aufmerksamkeitsdefizit-Aktivitätsstörung

 

 

[Quelle und zum Weiterlesen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Theory_of_mind]

 

 

Und zum Weiterlesen …

 

  • “Most people do not associate autism with visual problems. It’s not obvious how atypical vision might be related to core features of autism such as social and language difficulties and repetitive behaviors.”

  • [Übersetzt in etwa: Kaum jemand denkt bei Autismus an Sehprobleme. Es ist nicht leicht ersichtlich, wie untypisches Sehen und Kernsymptome des Autismus - wie z. B. soziale und sprachliche Schwierigkeiten und repetitives Verhalten - zusammenhängen können.]

https://spectrumnews.org/opinion/viewpoint/visual-system-may-offer-glimpse-of-autisms-effects-in-brain/

  • “Atypical perceptual processing in autism spectrum disorder (ASD) is well documented. … Overall, we report a pattern of motion perception abnormalities in ASD that includes substantial enhancements at high contrast and is consistent with an underlying excitatory/inhibitory imbalance.”

  • [Übersetzt in etwa: Atypische Wahrnehmungsverarbeitung bei ASD ist gut dokumentiert. … Regelmäßig zeigt sich das Muster einer anderen Bewegungswahrnehmung, einschließlich einer beträchtlich erhöhten/verbesserten Wahrnehmung bei hohem Kontrast aufgrund eines  zugrundeliegenden exzitatorisch/inhibitorischen Ungleichgewichts.]

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23658163

 

 

Siehe dazu auch:

Diskussionsseite

Autismus-Spektrum, Nonverbale Lernstörung (NLS)

Noch ein Nachtrag (Die Bedeutung von Teilleistungsstörungen)  

Wahrnehmung

Lernprobleme – Zum Weiterlesen, Autistisches Lernen

Zum Nachdenken – Kontrastwahrnehmung, Theory of Mind

 

 

 

Hier zunächst noch einmal ein Textteil, der auch im Blogbuchgedanken „Schlafparalyse“ aufgeführt ist, und im Anschluss dann der Text bzw. die Datensammlung, die ursprünglich noch dazu vorgesehen war:

 

 

Das Ganglion ciliare ‚versorgt‘ parasympathisch

Die inneren Augenmuskeln

 

[ … hier noch einmal: Die 3 inneren Augenmuskeln:]

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M. CILIARIS mit Müller-Fasern

M. SPHINCTER PUPILLAE

 

M. DILATATOR PUPILLAE

 

Nervale Versorgung:

 

Nervale Versorgung:

Nervus oculomotorius / Parasympathikus / Ganglion ciliare

 

Sympathikus

Ihre FUNKTION:

 

FUNKTION:

M. ciliaris mit Müller-Fasern

-> Linsenkrümmung, Akkomodation

M. sphincter pupillae

-> Pupillenverengung (-> ‚glatte‘ Muskelzellen in der Pupillarzone der Iris)

 

M. dilatator pupillae

-> Pupillenerweiterung, z.T. auch Akkomodation (-> ‚glatte‘ Muskelzellen zwischen Pigmentepithel und Stroma der Iris)

 

Neurotransmitter des Parasympathikus:

- Acetylcholin

 

-> Siehe dazu auch: Dopamin & Co. – Acetylcholin; Essen & Co. – Acetylcholin

 

Neurotransmitter des Sympathikus:

- Adrenalin, Noradrenalin

 

-> Siehe dazu auch: Dopamin & Co.

Und siehe auch:

Nervensystem

Glossar – Plexus (Sympathikus, Parasympathikus, Enterisches Darmwandnervensystem)

 

 

 

… und sensorisch/sensibel versorgt das Ganglion ciliare:

Cornea (Hornhaut des Auges), Sklera (Lederhaut des Auges = das ‚Weiße des Auges‘), Choroidea* (Aderhaut des Auges), Conjunctiva* (Bindehaut des Auges)

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Cornea (Hornhaut des Auges)

Der durchsichtige Abschnitt der Augapfelhülle (Tunica fibrosa bulbi). Aufgebaut ist sie aus 5 Schichten; von außen innen sind dies:

1. Epithelium anterius (mehrschichtiges unverhorntes Plattenepithel)

2. Lamina limitans anterior (Bowman-Membran)

3. Substantia propria (kollagene Fibrillen mit eingestreuten Fibrozyten)

4. Lamina limitans posterior (Descemet-Membran)

5. Epithelium posterius (einschichtiges Plattenepithel)

 

[Fibrillen = Fäserchen

Zur Erinnerung – Formen …

Intrazellulär (innerhalb der Zelle):

- Tonofibrillen in Epithelgewebe

- Myofibrillen in Muskelgewebe

- Neurofibrillen in Nervengewebe

- Gliafibrillen in Neuroglia

Extrazellulär (außerhalb der Zelle):

Untereinheiten der kollagenen, agyrophilen (syn. retikulären) und elastischen Fasern

Fibrozyten = Zellen des Bindegewebes; inaktive Form der Fibroblasten

[Pschyrembel]]

 

Die Hornhaut ist gefäßlos (d. h., sie hat keine Blut- und Lymphgefäße). Innerviert/versorgt wird sie (sensorisch) durch den Nervus ophthalmicus (V1 = oberster Ast des Nervus trigeminus).

 

Zur Erinnerung …

Nervus trigeminus = 5. Hirnnerv; sensorischer und motorischer Nerv; Nerv des 1. Kiemenbogens.

Der Nervus ophthalmicus versorgt:

- Dura mater der vorderen Schädelgrube (Fossa cranii anterior) einschl. Tentorium cerebelli (Kleinhirnzelt)

- Haut der Stirn, des Oberlids, des Nasenrückens

- Siebbeinzellen

- Keilbein- und Stirnhöhle

- Nasenhöhle

- Augenbindehaut (Conjunctiva)

- äußere und mittlere Augenhaut

 

(Äußere Augenhaut = Tunica fibrosa bulbi mit Sklera und Cornea;

mittlere Augenhaut = Tunica vasculosa bulbi mit Choroidea, Corpus ciliare* und Iris.

* Ziliarkörper des Auges = mittlerer Abschnitt der Tunica vasculosa bulbi; enthält u. a. den M. ciliaris (s. o.).)

 

FUNKTION der Hornhaut:

Transparenz, Brechung des Lichts, Schutzfunktion.

 

Sklera (Lederhaut des Auges = das ‚Weiße des Auges‘)

Lichtundurchlässiger Teil der äußeren Augenhaut (Tunica fibrosa bulbi) aus kollagenem Bindegewebe.

 

Choroidea (Aderhaut des Auges)

 

[Auch: Uvea]

 

Der gefäß- und pigmentreiche Teil der mittleren Augenhaut (Tunica vasculosa bulbi).

Sie reicht vom Sehnvervaustritt bis zur ‚Ora serrata‘ der Retina (Netzhaut des Auges).

Die ‚Ora serrata retinae‘ ist die gezackte Grenze zwischen dem lichtempfindlichen und dem lichtunempfindlichen Teil der Retina.

 

[Sehnervaustritt = Diskus nervi optici = Sehnervenpapille, blinder Fleck: Austrittsstelle der Sehnervenfasern aus der Netzhaut und dem Augapfel (Bulbus oculi);

Sehnerv = Nervus opticus = II. Hirnnerv, sensorischer Nerv; s.o.]

 

Conjunctiva (Bindehaut des Auges)

Ein schleimhautähnlicher Fortsatz der äußeren Haut (Epidermis*).

 

Sie setzt sich fort an der vorderen Fläche der Sklera/Sclera (Lederhaut, das ‚Weiße‘ des Auges) und verbindet sich am Limbus** fest mit der Cornea (Hornhaut des Auges). Die Augenbindehaut ist kälte- und schmerzempfindlich.

 

* Epidermis = Oberhaut = äußerste – gefäßlose - Schicht der Haut; entwickelt sich aus dem Ektoderm (= äußeres der drei embryonalen Keimblätter: Aus diesem entwickeln sich Oberflächenstrukturen und Sinnesorgane, das ZNS [Zentrales Nervensystem] und Kopfstrukturen).

 

** Der Limbus corneae ist eine vaskularisierte Zone (mit Stammzellen) im Übergang der Cornea (Hornhaut) auf die Sklera (Lederhaut).

 

[Vaskularisation bedeutet: Gefäßbildung, Gefäßversorgung, Neubildung von Gefäßen.]

 

 

Siehe dazu auch:

Hirnnerven

Wahrnehmung

Wunderwerk Gehirn – Hirnsinus, Retina, Cornea

Wunderwerk Mensch – Sehbahn

Essen & Co. - Lymphe

Glossar –

Bindegewebe, Fibrillen, Fossa cranii, Hautschichten, Keimblätter, Knorpel, Nervenzellen, Gliazellen, Kontrastwahrnehmung   

Gedankensplitter – ‚Layer to layer‘

Etc.

 

 

Und bitte lesen bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Limbus_(Auge)

https://de.wikipedia.org/wiki/Hornhaut

https://de.wikipedia.org/wiki/Sclera

 

 

Daraus jeweils:

  • „Der Limbus ist der Bereich des Auges, der den besten Zugang zu den Augenmuskeln bei einer Schieloperation ermöglicht (Limbusschnitt).“

 

  • „Da die Hornhaut [Cornea] gefäßlos ist, ist sie nicht in der Lage eine eigene Immunantwort einzuleiten. Aus diesem Grunde findet man im Epithel in der Nähe des Limbus die Langerhans-Zellen. Diese werden bei Kontakt mit Fremdantigenen aktiviert, wandern von der Limbusregion zu den nächstgelegenen Lymphknoten und lösen dort eine Immunreaktion gegen das Antigen aus.“

 

  • „Im Grenzbereich zwischen Cornea und Sclera, dem sogenannten Limbus (Saum), überdacht die Sclera die Hornhaut [Cornea] dachziegelartig (Korneoskleralfalz). Die Sclera ist an dieser Stelle durch einen innen anliegenden Bindegewebsring (Anulus sclerae) zum Skleralwulst verdickt, wo auch der Musculus ciliaris verankert ist.

 

  • „Die Sclera ist somit Bestandteil der nonverbalen Kommunikation des Menschen.“

 

Und siehe auch:

Blogbuchgedanken –

Frühgeborene

Versuchskaninchen und Wissen, hinterherhinkendes

Spaltungsirresein 

Glossar – Lymphatisches System etc. 

 

 

Bei Wikipedia:

https://en.wikipedia.org/wiki/Sclera

https://en.wikipedia.org/wiki/Glycosaminoglycan

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuralleiste

https://en.wikipedia.org/wiki/Neural_crest

Etc.

 

 

06.03.2018

 

 

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